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Das Merinolandschaf ist das am häufigsten gezüchtete Schaf Deutschlands. Die Rasse macht 30 % des gesamten deutschen Schafbestandes aus, da sie sich zur wirtschaftlichen Lammfleischproduktion eignet und gleichzeitig widerstandsfähig und robust genug für die Landschaftspflege ist. Das Merinolandschaf entstand im 19. Jahrhundert in Süd- und Mitteldeutschland durch Verkreuzung bodenständiger Landschafrassen mit feinwolligen Merinorassen aus Spanien und Südfrankreich. Das mittelgroße, weiße Schaf hat einen typischen Wollschopf auf der Stirn (Schaupe) und breite, leicht hängende Ohren.






